LC-Power LC-M27UFD - Test/Review
Mit dem „LC-M27UFD“ bringt Hersteller LC-Power einen interessanten 27-Zoll-Monitor mit Fast-IPS-Panel für Spieler auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 21.05.2026 - 14:55 Uhr

Fakten

Hersteller

LC-Power

Release

März 2026

Produkt

Monitor

Preis

ab 263,31 Euro

Webseite

Media (13)

Bildqualität | Technik


Fast-IPS


Fast IPS ist eine weiterentwickelte Variante von IPS (In-Plane Switching)-Displays, die speziell für schnellere Reaktionszeiten optimiert wurde. Normale IPS-Panels sind bekannt für ihre guten Farben und stabilen Blickwinkel, aber sie waren früher etwas langsamer (höhere Reaktionszeit). Fast IPS reduziert diese Reaktionszeit deutlich (oft auf etwa 1 ms) und macht das Panel damit auch für Gaming geeignet.

Bildqualität


Bei unserem Testmuster kommt (Fast-)IPS-Displaytechnologie zum Einsatz. IPS (in-plane switching) bietet besonders hohe Farbstabilität bei Blickwinkeln bis zu 178° (vert./horiz.). Das UHD-Display (3840x2160, 16:9, 163ppi) ohne Krümmung (Flach) kommt mit klassischen LED-Backlights daher. In Sachen Farbdarstellung liefert der Monitor starke Werte: 100 Prozent Standard-RGB, 83.9 Prozent Adobe-RGB und 92.7 Prozent DCI-P3 sorgen für kräftige Farben, die sich auch für Kreativarbeit eignen. Mit bis zu 350 cd/m² punktueller Spitzenhelligkeit und 260 cd/m² bei vollweißem Bild eignet sich das Display auch für helle Räume. Allerdings zeigt das IPS-Panel typische Schwächen: Schwarz wirkt stellenweise wolkig, die Hintergrundbeleuchtung strahlt am Rand sichtbar ein. In dunklen Szenen fällt das auf und trübt den ansonsten guten Bildeindruck etwas. Erfreulich: Wir konnten keine Staubeinschlüsse oder Pixelfehler an unserem Testgerät feststellen.

Display HDR 400


Unser Testmuster unterstützt HDR 400. High Dynamic Range (HDR) beschreibt einen erweiterten Dynamikumfang von Bildschirmen. Gegenüber der Standard Dynamic Range (SDR) werden höhere Kontraste erreicht, um helle Bildausschnitte realistischer darzustellen. Dafür braucht es angepasste Hardware, für die es verschiedene Methoden der Zertifizierung gibt.
Die kleinste Stufe erfordert eine kurzfristig erreichbare Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) beziehungsweise Nits. Flächendeckend müssen 320 cd/m² drin sein - kaum mehr als die allermeisten aktuellen Monitore schaffen. Die minimale Helligkeit in der Display-Mitte muss bei 0,1, am Rand bei 0,4 cd/m² liegen. Display HDR 400 erfordert zwingend ein 8-Bit-Panel, 6 Bit mit Framerate Control (FRC) sind nicht erlaubt. Der Farbraum ITU-R BT.709, der visuell sRGB ähnelt, muss zu 95 Prozent abdeckt werden.

Adaptive Sync


Der LC-Power LC-M27UFD kommt mit Adaptive Sync daher (30-360Hz). Zur Erklärung: Ist Adaptive Sync aktiv, kontrolliert die Grafikkarte den Monitor-Refreshzyklus. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ein Bild fertig berechnet ist, sendet es die Grafikkarte zusammen mit einem Refresh-Kommando an ein entsprechend ausgerüstetes Display. Tearing wird durch die Synchronisation vermieden und es vergeht keine weitere Zeit zwischen fertigem Bild und dem nächsten Bildrefresh, was ansonsten theoretisch ebenfalls bis zu 15 ms dauern kann.

Kommentar schreiben

Artikel auf einer Seite anzeigen