Razer Kiyo V2 - Test/Review
Knapp drei Jahre mussten Content-Creator auf eine neue Razer Webcam warten.
Von Christoph Miklos am 18.04.2026 - 04:17 Uhr

Fakten

Hersteller

Razer

Release

Februar 2026

Produkt

Webcam

Preis

ab 141,99 Euro

Webseite

Media (8)

Fazit & Wertung

Christoph meint: Insgesamt bietet die Razer Kiyo V2 ein stimmiges Gesamtpaket aus Bildqualität, Ausstattung und Softwarefunktionen. Angesichts des Preises im mittleren Segment stellt sie eine empfehlenswerte Lösung für Streaming, Videokonferenzen und Content-Erstellung dar, auch wenn professionelle Anwender bei den Mikrofonen oder beim Sensor noch Luft nach oben sehen könnten!

Die Razer Kiyo V2 überzeugt im Test als leistungsstarke und moderne Webcam, die sich besonders an Content-Creator und anspruchsvolle Nutzer richtet. Sie punktet mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität, durchdachtem Design und flexiblen Montagemöglichkeiten. Auch technisch ist sie solide aufgestellt: Der Sony-Starvis-Sensor liefert eine hohe Bildschärfe, natürliche Farben und bleibt selbst bei schwächeren Lichtverhältnissen überzeugend.

Ein großer Pluspunkt ist die umfangreiche Software-Unterstützung. Über Razer Synapse und Camo Studio stehen sowohl automatische KI-Funktionen als auch zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, wodurch sich die Kamera flexibel an unterschiedliche Einsatzbereiche anpassen lässt. Ergänzt wird dies durch praktische Streaming-Features wie virtuelle Hintergründe und Profile.

Auch in der Praxis hinterlässt die Webcam einen sehr guten Eindruck: Die Bildqualität ist scharf und rauscharm, der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig, und die integrierten Stereo-Mikrofone liefern eine ordentliche Sprachaufnahme.

90%
Verarbeitung
95
Technik
90
Ausstattung
90
Software
92
Preis
81
Richtig gut
  • wertige Verarbeitung
  • abnehmbares und ausreichend langes USB-Kabel
  • Gewinde für Stativ
  • sehr gute Technik
  • ordentliche Bildqualität (auch bei schlechten Lichtverhältnissen)
  • sehr gute Mikrofone
  • HDR, 4K, Face-Tracking, Bokeh-Effekt
  • Blende lässt sich flott verschließen
  • umfangreiche und übersichtliche Software
Verbesserungswürdig
  • Halterung nicht abnehmbar
  • recht steifes USB-Kabel
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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