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Inhalt
Fakten
Hersteller
Logitech
Release
10.02 2026
Produkt
Maus
Preis
ab 179,99 Euro
Webseite
Media (12)
Der Nager misst 61.2x38.6x118.4 mm (BxHxT) und eignet sich daher ideal für Spieler mit (mittel)großen Händen. Das Gewicht der Maus liegt bei leichten 65 Gramm (mit Akku und ohne Kabel). Die Verarbeitung lässt keinen Raum für Kritik, die Materialwahl ist sehr gut und sämtliche Spaltmaße sind gleichmäßig. Zur Eingabe stehen insgesamt vier Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den beiden Haupttasten wurden induktiv-analoge Sensoren verbaut (dazu später mehr). Das graue und gummierte USB-C-Kabel misst ausreichend lange 1.8 Meter.
Drei PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Ebenfalls an der Unterseite findet man den Ein/Aus-Schalter. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Auf eine Beleuchtung hat der Hersteller verzichtet.
Während analoge Switches mit verstellbarer Auslösung bei Tastaturen längst etabliert sind, ist das in einer Maus technisch deutlich komplexer. Logitech geht hier einen neuen Weg. Die G Pro X2 Superstrike erlaubt zehn wählbare Auslösestufen und fünf Reset-Level auf einem Klickweg von gerade einmal 0.6 mm. Damit spricht der Hersteller gezielt professionelle Spieler an, für die Millisekunden und Mikrobewegungen den Unterschied machen können. Die Anpassbarkeit erlaubt es, die Reaktionsfähigkeit des Klicks auf den eigenen Spielstil abzustimmen - etwa für Tapping, Rapid Triggering oder Counter-Strafing in kompetitiven Shootern.
Die Logitech G Pro X2 Superstrike verrichtet ihre Arbeit wahlweise per Kabel oder latenzfreier 2.4-GHz-Funktechnologie. Mit dem mitgelieferten LIGHTSPEED-USB-Dongle wird der Nager mit einer Pollingrate von bis zu 8.000 Hertz betrieben. Zur Erklärung: Eine Pollingrate von 8.000 Hz sendet achtmal so viele Positionsupdates wie 1.000 Hz, was zu spürbar geringerer Eingabeverzögerung und etwas feineren Bewegungen führt, jedoch auch mehr Rechenleistung benötigt und daher nur in sehr schnellen, kompetitiven Spielsituationen einen echten Vorteil bietet. Eine Bluetooth-Funktion gibt es nicht.
Ihre volle Stärke spielt die Maus vor allem in flotten Shootern aus, da dort der Sensor so richtig gefordert wird. Darüber hinaus konnten wir zu keinem Zeitpunkt Verbindungsprobleme oder Verzögerungen wahrnehmen (2.4 GHz).
Neu hingegen sind die Optionen für den Auslösepunkt und das beim Auslösen gegebene haptische Feedback. Darüber hinaus lassen sich fünf Rapid-Trigger-Reset-Punkte setzen: Das Auslösen eines neuen „Klicks“ ist damit möglich, ohne dass der Druck auf die Tasten vollständig zurückgenommen wurde.
Ebenfalls recht neu ist der BHOP-Modus. Er verbessert das Bunny-Hopping in Spielen wie Counter-Strike 2, indem er unbeabsichtigte Sprünge durch versehentliches Scrollen verhindert. Die Funktion ignoriert den ersten Scroll, wenn innerhalb einer einstellbaren Zeit (100 ms bis 1 s) kein zweiter Scroll erfolgt.
Die Gaming Mouse wurde automatisch unter Windows 11 erkannt.
Die leicht aufgeraute Oberfläche der Maus sorgt für einen guten Grip beim Zocken. Für noch mehr Grip sorgt das mitgelieferte Grip-Tape-Set.
Christoph meint: Die Logitech G Pro X2 Superstrike ist keine Maus für Gelegenheitsspieler, sondern ein spezialisiertes Präzisionswerkzeug für anspruchsvolle Gamer, die bereit sind, für Innovation, Performance und Wettbewerbsvorteile tief in die Tasche zu greifen!
“Mit der Pro X2 Superstrike liefert Logitech G eine der technisch spannendsten Gaming-Mäuse der letzten Jahre ab. Das Herzstück – die induktiv-analogen Superstrike-Haupttasten mit anpassbarem Auslösepunkt und haptischem Feedback – ist kein Marketing-Gag, sondern ein echter Mehrwert für ambitionierte und kompetitive Spieler. Gerade in schnellen Shootern ermöglicht die feine Justierung von Auslösung und Reset eine spürbar präzisere und individuellere Eingabe, wie man sie bislang eher von High-End-Tastaturen kennt.
Auch abseits der neuen Klick-Technologie überzeugt die Maus auf ganzer Linie: exzellente Verarbeitung, sehr geringes Gewicht, ein extrem präziser Hero-2-Sensor, stabile Funkverbindung und eine Pollingrate von bis zu 8.000 Hz unterstreichen den klaren E-Sport-Fokus. Die Akkulaufzeit ist bei hohen Abtastraten zwar überschaubar, bleibt im Rahmen dessen, was technisch aktuell möglich ist – Powerplay-Nutzer sind davon ohnehin kaum betroffen.
Kritikpunkte gibt es kaum: Linkshänder schauen aufgrund der Tastenanordnung in die Röhre, Bluetooth fehlt komplett und der Preis ist mit rund 180 Euro alles andere als günstig. Dafür bekommt man jedoch eine kompromisslose High-End-Maus, die neue Maßstäbe bei Klick-Technologie und Individualisierung setzt.
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