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Inhalt
Fakten
Hersteller
Kingston Technology
Release
Ende 2023
Produkt
USB-Stick
Preis
ab 114,46 Euro
Webseite
Media (5)
Den sicheren USB-Stick von Kingston gibt es wahlweise mit USB-C oder -A-Anschluss in den Speicherkapazitäten 8, 16, 32, 64, 128, 256 und 512 Gigabyte. Letztere Modellgröße gibt es nur mit USB-C-Schnittstelle. Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre.
Der KP200 verfügt über eine XTS-AES 256-Bit-Hardware-Verschlüsselung. Außerdem ist er nach FIPS 140-3 Level 3 zertifiziert für die militärische Sicherheit mit Verbesserungen, die die Messlatte für den Datenschutz noch höher legen. Die Schaltkreise sind mit einer speziellen Epoxidschicht überzogen, die es praktisch unmöglich macht, die Komponenten zu entfernen, ohne sie zu beschädigen; so verhindert dieses widerstandsfähige Epoxid Angriffe auf die Halbleiterkomponenten. Der USB-Stick ist so konstruiert, dass er den Besitzer vor Manipulationen warnt. Außerdem bietet er Schutz vor Brute-Force-Passwortangriffen und [BadUSB]-Schutz mit digital signierter Firmware. Die alphanumerische Tastatur ist mit einer Polymerschicht überzogen, die die Tasten schützt und die Benutzung der Tasten durch die Analyse der Fingerabdrücke auf den Tasten verbirgt.
Unser Testmuster verfügt über einen eingebauten Akku, mit dem der Stick zunächst ohne Software entsperrt und dann an jedes Gerät angeschlossen werden kann, das einen USB-A- oder USB-C-Massenspeicher unterstützt. Dies bietet den Nutzern ein Höchstmaß an Flexibilität für verschiedene Plattformtypen und Betriebssysteme. Der integrierte Akku wird während der Nutzung aufgeladen.
Der Hersteller bescheinigt dem mobilen Speichergerät Geschwindigkeiten von 145 MB/s beim Lesen bzw. 115 MB/s bei Schreibzyklen. Mehr dazu in unseren Benchmarks.
Christoph meint: Sehr guter USB-Stick – mit klarer Empfehlung für sicherheitskritische Einsatzbereiche!
“Mit dem IronKey Keypad 200C 32GB richtet sich Kingston klar an sicherheitsbewusste Anwender, Unternehmen und Behörden, die sensible Daten unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem schützen möchten. Das Konzept eines hardwareverschlüsselten USB-Sticks mit integriertem alphanumerischem Tastenfeld geht dabei voll auf: Die PIN-Eingabe erfolgt direkt am Gerät, ohne zusätzliche Software oder Treiber – ein klarer Vorteil in heterogenen IT-Umgebungen.
Die Verarbeitung überzeugt im Test durchweg. Das Gehäuse macht einen robusten Eindruck, die Schutzkappe sitzt sicher und auch unter längerer Lastentwicklung bleibt der Stick lediglich handwarm. Die integrierte XTS-AES-256-Bit-Hardwareverschlüsselung in Kombination mit FIPS-140-3-Level-3-Zertifizierung, Epoxid-Versiegelung der Komponenten, Brute-Force-Schutz und signierter Firmware unterstreicht den professionellen Sicherheitsanspruch des Laufwerks.
Die Einrichtung erfordert aufgrund der Mehrfachbelegung der Tasten eine kurze Eingewöhnung, funktioniert nach etwas Übung jedoch zuverlässig und logisch. Positiv hervorzuheben ist der integrierte Akku, der das Entsperren vor dem Anschluss an ein Endgerät ermöglicht – ein nicht zu unterschätzender Komfort- und Sicherheitsaspekt.
Leistungstechnisch bewegt sich der KP200 im Rahmen der Herstellerangaben. Für den Einsatz als sicherer Datenträger, Dokumentenarchiv oder Transportmedium sensibler Dateien sind die gebotenen Transferraten absolut ausreichend, auch wenn er naturgemäß nicht mit modernen High-End-USB-SSDs konkurriert. Hier liegt der Fokus eindeutig auf Sicherheit statt auf maximaler Performance.
Der Preis von rund 114 Euro für 32 GB wirkt auf den ersten Blick hoch, relativiert sich jedoch durch die umfangreichen Sicherheitsfeatures und die Zertifizierung. Wer lediglich günstigen Speicherplatz sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch kompromisslose, hardwarebasierte Datensicherheit in einem kompakten und plattformunabhängigen Format benötigt, erhält mit dem IronKey Keypad 200C ein durchdachtes und professionelles Gesamtpaket.
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