AOC Agon Pro AG326UD - Test/Review
Beim AOC Agon Pro AG326UD handelt es sich um einen eher preiswerten 32-Zoll-OLED-Gaming-Monitor mit 4K-Auflösung und 165 Hertz.
Von Christoph Miklos am 05.02.2026 - 04:36 Uhr

Fakten

Hersteller

AOC

Release

Ende 2024

Produkt

Monitor

Preis

ab 599 Euro

Webseite

Media (16)

Verarbeitung & Ausstattung


Unterschied OLED und LCD


Der Unterschied zwischen LCDs und OLEDs besteht darin, wie die Bilder erzeugt werden. Bei LCDs werden Flüssigkristalle verwendet, die ein Bild erzeugen, wenn Licht durch das Display fällt. OLED-Displays erzeugen Bilder, indem sie organische Materialien im Inneren des Displays mit Strom versorgen. Oder anders formuliert: Bei einem LCD werden die Pixel durch eine Hintergrundbeleuchtung beleuchtet. Bei einer OLED gibt es keine Hintergrundbeleuchtung; jeder Pixel wird selbst beleuchtet. Diese unterschiedlichen technologischen Ansätze in der Displaytechnologie haben große Auswirkungen auf einige Merkmale wie Kontrast, Helligkeit, Betrachtungswinkel, Lebensdauer, Schwarzwert, Einbrennen von Bildern und Preis.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der 32-Zoll-Monitor misst mit komplett ausgezogenen Standfuß 717.3x420.8x106.5 mm (BxHxT) und bringt 10.23 Kilogramm (inklusive Standfuß) auf die Waage. Im Lieferumfang enthalten sind: HDMI-Kabel, DisplayPort-Kabel, USB-Upstream-Kabel, Netzkabel und VESA-Halterung. Das interne Netzteil wird mit einem handelsüblichen Kaltgerätestecker mit Strom versorgt. Der metallic-grau beschichtete AOC Agon Pro AG326UD wurde sehr wertig gefertigt und hinterlässt optisch gesehen einen guten Eindruck. Das recht dünne OLED-Display des Monitors bietet an der Oberkante und den Außenkanten ein fast rahmenloses Design. Positiver Nebeneffekt der Beschichtung: Der Monitor ist wenig bis gar nicht anfällig für feine Kratzer und Fingertapser. Interessant ist der rutschfeste Standfuß aus Metall: Dieser wurde mit einigen eSport-Profis konstruiert und zielt klar darauf ab, den verfügbaren Platz auf dem Schreibtisch möglichst effizient zu nutzen. Die kompakt gehaltene Standbasis benötigt deutlich weniger Stellfläche als klassische Monitorfüße und schafft so zusätzlichen Raum für Maus, Controller oder andere Peripheriegeräte. Positiv fällt auf, dass sich die Tastatur bei Bedarf auf der oberen Fläche des Ständers ablegen lässt, was insbesondere bei kleineren Schreibtischen oder wechselnden Arbeits- und Gaming-Setups von Vorteil ist. Das integrierte Kabelmanagement trägt ebenfalls zu einem aufgeräumten Gesamteindruck bei und verhindert störenden Kabelsalat auf dem Tisch. Die RGB-lose Rückseite mit Kopfhörer-/Headset-Halterung beherbergt einige Lüftungsschlitze für das passive Kühlsystem. Unser Testmuster bietet diverse Ergonomie-Funktionen: Höhe (150 mm), Neigen (+25/-5 Grad), Drehen (±16 Grad) und Pivot (+90 Grad). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Gerät nicht feststellen.

Ausstattung


Beim Monitor kommt ein OLED-Display mit einer nichtspiegelnden Oberfläche zum Einsatz. Als Videosignaleingänge stellt der AOC Agon Pro AG326UD 1x DisplayPort 1.4 (HDCP 2.3) und 2x HDMI 2.1 (HDCP 2.3) zur Verfügung. Ebenfalls mit von der Partie: 1x USB-B 3.0 (Upstream, 5Gb/s), 3x USB-A 3.0 (Downstream, 5Gb/s, BC) und 1x 3.5mm Klinke Line-Out. AOC spendiert dem Display sogar zwei Lautsprecher mit jeweils 8 Watt Leistung, die jedoch nur einen schwachen Klang bieten und etwas enttäuschen. Die Energie-Effizienz geht in Ordnung: So verbraucht der Monitor im ausgeschalteten Zustand sowie im Standby weniger als 1 Watt. Im Betrieb schluckt das Gerät maximal 123 Watt.
Unser Testmuster profitiert, wie viele andere Gaming-Monitore, von cleveren Software-Lösungen. Diese helfen durch Helligkeitsanpassungen und automatische Abschaltungen, den Stromverbrauch weiter zu verringern. Diverse „Gaming“-Features (Fadenkreuz aktivieren, FreeSync aktivieren) sind natürlich auch vorhanden. Auch gibt es die OLED-bekannte Pixelreinigung, um Einbrenneffekte zu vermeiden.

3 Kommentare

Nebu vor 39 Tagen

Ich wollte nur fix ergänzen... es handelt sich um ein QD-OLED Panel der 3. und nicht 2. Generation, ansonsten aber ein guter Artikel!

Nebu vor 10 Tagen

Im Fazit steht übrigens immernoch, dass es die zweite Generation wäre <3

Christoph Miklos vor 10 Tagen

Hallo Nebu, danke für den Hinweis. Wurde direkt gefixt.

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