AMD-Grafikkarten vor Preisschock? Bericht spricht von mindestens 10 Prozent Aufschlag
AMD könnte die Preise für Radeon-Grafikkarten schon bald deutlich anheben.
Von Christoph Miklos am 02.08.2026 - 14:45 Uhr - Quelle: ithome.com

Fakten

Hersteller

AMD

Release

21.04 2005

Produkt

Prozessor

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AMD könnte die Preise für Radeon-Grafikkarten schon bald deutlich anheben. Laut einem Bericht des Branchenportals ChannelGate hat der Hersteller seine Boardpartner darüber informiert, dass die Preise für GPU- und Speicherkits um mindestens zehn Prozent steigen sollen. Eine offizielle Bestätigung von AMD gibt es bislang allerdings nicht.
Von der möglichen Preiserhöhung wären zunächst nicht die unverbindlichen Preisempfehlungen betroffen, sondern die Einkaufspreise der Hersteller, die Radeon-Grafikkarten fertigen. Ob und in welchem Umfang die Mehrkosten letztlich an Endkunden weitergegeben werden, hängt von Faktoren wie Lagerbeständen, Vertriebspartnern und regionalen Marktbedingungen ab.
Besonders kritisch wäre die Entwicklung für die erst kürzlich vorgestellte Radeon RX 9050, die zu einem Einstiegspreis von 279 US-Dollar auf den Markt gekommen ist. Sollte der Einkaufspreis tatsächlich um rund zehn Prozent steigen, könnte der Preisvorteil gegenüber der leistungsstärkeren Radeon RX 9060 XT, die bereits ab 299 US-Dollar angeboten wird, nahezu verschwinden.
Als Hauptgrund gelten steigende Kosten für Grafikspeicher. GPU-Hersteller liefern ihren Partnern in der Regel Komplettpakete aus Grafikprozessor und passendem GDDR6- oder GDDR7-Speicher. Werden die Speicherchips teurer, steigen automatisch auch die Produktionskosten für neue Grafikkarten.
Dem Bericht zufolge könnte AMD die Preisanpassung erst in etwa einem Monat umsetzen. Dadurch hätten Boardpartner noch Zeit, bestehende Lagerbestände abzubauen oder ihre Einkaufskonditionen anzupassen.
Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre AMD bereits der zweite große GPU-Hersteller innerhalb kurzer Zeit, der auf steigende Speicher- und Lieferkettenkosten reagiert. Für Käufer könnte das bedeuten, dass sich Grafikkarten sowohl von AMD als auch von NVIDIA in den kommenden Wochen weiter verteuern.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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